ADRIANA C. , Vizepräsidentin, Geschäftsführerin der Fundația JOYO – Bachelorabschlüsse der Soziologie, Psychologie und Sozialpädagigik; Masterabschlüsse der Organisationsmanagement und Human Resources; 24 Jahre Erfahrung im Sozialbereich.

VICTORIA C. , stellvertretende Koordinatorin des Tageszentrums, Psychologin und Sozialpädagogin; Bachelorabschlüsse der Soziologie, Psychologie und Sozialpädagogik; 24 Jahre Erfahrung im Sozialbereich.

CRISTINA P. , Verwaltungsdirektor und Psychologin, Bachelorabschluss der Psychologie, Masterabschluss der Klinischen Psychologie und psychologischen Beratung.

DUMITRIȚA N. , Sozialassistentin, Bachelor- und Masterabschluss der Sozialassistenz.

HARIETA G. , Sozialassistentin, Bachelorabschluss der Sozialassistenz, Masterabschluss in Studien sozialer Missverhältnisse, Kriminalität und Intervention.

ALINA G. , Sozialpädagogin, Bachelorabschluss der Sozialassistenz, Masterabschluss der Sozialassistenzberatung.

GEORGIANA N. , Sozialassistentin.

ALEXANDRA R. , Sozialpädagogin.

MARIA L. , Sozialpädagogin.

MIHAELA G. , Sozialpädagogin.

LILIANA G. , Professor.

RODICA D. , Professor.

 

STIMMEN AUS DEM TEAM

ADRIANA CONSTANTINESCU, Sozialpädagogin und Psychologin, Geschäftsführerin der Stiftung:

„Im Sommer2001 begleitete ich eine Gruppe Interessierter in der Sozialarbeit auf ihren Besuchen mehrerer Waisenhäuser und NGOs in Bukarest. Unter ihnen befand sich auch Rita Ebbecke – Mitbegründerin unserer Organisation. Sofort lernten wir uns näher kennen: zwei Personen aus verschiedenen Ländern mit ähnlicher Sicht auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft.

Als Schlussfolgerung ihrer Reise nach Rumänien fragte mich Rita, ob ich gemeinsam mit ihr eine unabhängige, auf Freiwilligenarbeit basierende Vereinigung gründen wolle, um den Benachteiligten auf jede mögliche Weise zu helfen. Rita plante, nach ihrer Heimkehr bei ihren Freunden Geld zu sammeln, doch zuallererst überließ sie all ihre 500 CHF, die sie noch bei sich hatte. Ich selbst blickte auf 10 Jahre in der Sozialarbeit zurück und mir war besonders klar, dass die präventive Bildung der einzige Weg ist, um benachteiligte Kinder aus der Elends- und Armutsfalle zu retten.

In der ersten Zeit haben wir die Idee eines privaten Sozialprojekts allerdings noch nicht umgesetzt. Zu Beginn haben wir einfach auf die dringendsten Bedrüfnisse der Menschen reagiert. Wir haben Nahrungsmittel, Schuhe und Bekleidung für die Ärmesten der Gemeinschaft gekauft, und danach begann ich, den Kindern bei ihren Hausaufgaben zu helfen. Allerdings konnte man unter ihren Wohnbedingungen oft fast nichts für ihre Schulvorbereitung tun. Mir wurde daher schnell deutlich, dass in all diesen Fällen eine gut organisierte und langfristige Unterstützung der Kinder und ihrer Familien vonnöten ist, sodass deren Ergebnisse tatsächlich zu einer guten Entwicklung führen.

Im Sinne der Idee einer soliden und nachhaltigen Unterstützung der benachteiligten Kinder und Jugendlichen aus Bukarest legte Familie Ebbecke, mit Hilfe der staatlichen rumänischen Behörden, den Grundstein für die Fundația JOYO. Die Initiative der Stiftung wuchs Schritt für Schritt und wurde so zu einem vielseitigen Sozialprojekt, sodass wir in den letzten 6 Jahren in der Lage waren,benachteiligten Kindern und Jugendlichen langfristige Hilfe zu bieten, indem wir sie bei ihrer Schulvorbereitung unterstützen, sie von der Straße holen, sie wieder in das Bildungssystem eingliedern, ihre Hygiene- und Gesundheitssituation verbessern und sie auf das Berufsleben vorbereiteten. Viele Eltern von Kindern und Jugendlichen in unserer Obhut wurden ebenfalls moralisch und finanziell unterstützt, ausgebildet und dahingehend sensibilisiert, dass sie ihre elterliche Verantwortung wahrnehmen.

Dank der Ideale und des Mitgefühls unserer Sponsoren aus der Schweiz und aus Deutschland sowie des sozialen Bewusstseins unserer rumänischen Mitarbeiter und Unterstützer war es möglich, die Casa Florian zu bauen und zu betreiben – unser Tageszentrum, in dem die Kinder lernen, spielen, etwas Neues schaffen und sich auf einen Beruf vorbereiten können.

Unser Team ist allen, die die Stiftung unterstützen, zutiefst dankbar. Durch ihren guten Willen und ihre Bemühungen wurden viele Lebenswege berührt und zu einem Besseren verändert.

Von ganzem Herzen bin ich der Meinung, dass Armut für kein Kind auf dieser Welt ein gerechtes Schicksal ist. Deshalb freue ich mich immer sehr, wenn wir unseren Kindern und Jugendlichen dabei helfen können, ein normales Familienleben zu führen, sich in Harmonie zu entwickeln und zu lernen und sich so auf eine bessere Zukunft vorzubereiten.

 

VICTORIA CALAFIR, Sozialpädagogin und Psychologin

„Ich liebe Kinder, seit ich mich erinnern kann. Vor 16 Jahren habe ich angefangen, im Bereich der Kinderfürsorge zu arbeiten, obwohl ich hierfür noch keinen Abschluss hatte. Die Arbeit in der Kinderfürsorge war für mich sehr ansprechend: Ich fühlte mich als die richtige Person am richtigen Ort. In den Lehrgängen der Sozialpädagogischen Schule habe ich meine Studien fortgesetzt, und, getrieben von dem Wunsch, die Kinderbesser zu verstehen, habe ich danach die Fakultät für Psychologie abgeschlossen.

Gemeinsam mit dem Team unserer Stiftung möchte ich für diese Kinder und Jugendlichen Wunderbares tun und allen um mich herum ein kleines Stückchen von meiner Seele geben.“