Im Tageszentrum „Casa Florian“ finden die meisten Aktivitäten der Stiftung statt. Hier erhält eine Gruppe von 80 benachteiligten Kindern und Jugendlichen täglich eine unterschiedliche sozialpädagogische Betreuung sowie Mittagessen und Frühstück/einen Snack. Die Kinder und Jugendlichen kommen aus Familien in besonders schwierigen Lebensumständen (Familien mit unzureichendem Einkommen, vielen Kindern, alleinerziehenden Eltern, Familien mit einem oder beiden arbeitslosen Elternteilen, Familien mit schwer chronisch kranken Eltern usw.) und sind vom Schulabbruch oder dem Auseinanderbrechen der Familie bedroht.

Bildungs-, Einführungs und Beratungsaktivitäten unterstützen die schulische Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen und stellen dadurch ihre schulische Integration bzw. Reintegration sicher.

Die Entwicklung von Kommunikations- und Beziehungsfähigkeiten und Kreativität, die Eindämmung von auffälligem Verhalten sowie die moralische und künstlerische Bildung sind ebenfalls wichtige Ziele für die Kinder und Jugendlichen, die die Casa Florian besuchen.

Daher sind sie in viele außerschulische Bildungsaktivitäten eingebunden, die sie begeistern, wie zum Beispiel in Gruppenspiele, thematische Wettbewerbe, die Schaffung von künstlerischem Schmuck in der Kreativwerkstatt, Vorführungen von Lehrfilmen, die Vorbereitung von Aufführungen usw.

Wie in einer großen Familie werden in der Casa Florian auch Kindergeburtstage und die wichtigsten Ereignisse des Jahres gefeiert.

Ein weiteres wichtiges Ziel ist für uns die gesellschaftlich-berufliche Integration junger Absolventen der Hauptschule, weshalb wir sie bei der beruflichen Orientierung und der Suche nach passenden Qualifikationskursen unterstützen, die von der Stiftung finanziert werden.

Auch die Eltern der Kinder, die an unseren Projekten teilnehmen, kommen in die Casa Florian, wo sie soziale und psychologische Beratung und, sofern nötig, Hilfe bei der Arbeitsplatzsuche bekommen.